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13. April 2007, Autor: Werner Winkler
Update zum Stand der Psychographie-Forschung
Vielleicht das wichtigste Thema der Psychographie ist seit einiger Zeit die Klärung der Frage, ob die psychographischen Typen und beobachteten Unterschiede A. nur Konstrukte, also Produkte unserer Wahrnehmungsdifferenzierung und -organisation sind - oder ob ihnen B. auch biologische, objektiv messbare Ursachen zugrunde liegen bzw. C. die Ursachen außerhalb messbarer Parameter liegen, also z.B. in subtilen Bewusstseinsentscheidungen des jeweiligen Menschen. Für die von mir mehr und mehr favourisierte Antwortoption B sprechen immer mehr Beobachtungen, z.B. 1. die optische und sonstige Ähnlichkeit vieler "psychographischer Zwillinge" (Menschen, die zum Gleichen Grund- und Untertyp gehören) - auch als Doppelgängerphänomen seit langem bekannt 2. die Unterschiede im Körpergeruch zwischen den drei Grundtypen 3. die Ähnlichkeiten bei den bevorzugt verwendeten Sprachmustern (Grund- und Untertypen) 4. die Drittelung oder Abgrenzung mancher medizinischer Phänomene, z.B. a) Myoglobin b) Laktatschwelle bei
Untrainierten c) Fructoseverdauung d) Antioxidative
Kapazität (AOC?) e) Gluthation f) Anzahl und
Größe der Mitochondrien in gleichen Zellen g) Leberenzyme, speziell
AP Weitere Hinweise auf Drittelunterschiede, die interessant sein könnten: h) nur ein Drittel der
Hepatitis-B-Infizierten zeigen die klassischen
Hepatitisanzeichen, die anderen nicht 5. das unterschiedliche Verhalten von Babys, auch bereits vorgeburtlich 6. die Ähnlichkeit der Grundtyp-Verhaltensmuster zu denen von Schimpansen, Orang-Utans und Gorillas 7. die Beobachtung der Typunterschiede (zumindest Grundtypen) bei Säugetieren (Hunde, Katzen, Pferde, Mäuse etc.) 8. bei
Beziehungstypen: 9. bei Sachtypen: 10. bei Handlungstypen: 11. Die Beschreibung ähnlicher Typunterschiede (die Grundtypen betreffend) in der indischen Ayurveda-Tradition, welche zahlreiche körperlichen Merkmale und Ernährungsunterschiede kennt und sogar behauptet, an Pulsunterschieden den Typ erkennen zu können. 12. Der subjektive Eindruck vieler Menschen, zu Menschen gleichen Typs eher eine "gleiche Wellenlänge" zu haben als zu typfremden (Gespräch, Verständnis, Grundhaltungen). Meine persönliche Suche konzentriert sich dabei verständlicherweise auf Messpunkte, die ohne allzu großen Aufwand kontrolliert werden können (wie aktuell die Messung der VMS-Werte im Urin). Dabei könnte es im Ergebnis durchaus so sein, dass für jeden Typ (ob Grund- oder Untertyp) andere Messpunkte gefunden werden, bei denen diese sich von Menschen anderen Typs abheben. Auch scheint es mir wahrscheinlich, dass sich durch optische oder sonstige Darstellungsverfahren der Gehirnaktivität typische Muster aufspüren ließen. Die nächste größere "Schwelle" hierbei wäre, mit dem dargestellten Themenkomplex von wissenschaftlich, technisch und finanziell kompetenter Seite ernst genommen und unterstützt zu werden. Zielgruppe hierfür scheint mir nach der Erfahrung der letzten Jahre weniger die akademische oder pädagogische Welt als vielmehr die (Pharma-)Industrie zu sein. Sie könnte im Erfolgsfall sowohl Test vermarkten, mit denen der Phänotyp zweifelsfrei feststellbar wäre als auch patentierbare Medikamente bzw. -dosierungstabellen entwickeln, die auf die Typunterschiede eingehen. Es wäre hierzu hilfreich, in persönlichen Kontakt zu einflussreichen Mitarbeitern dieser Industrie zu kommen welche sich für das Thema begeistern lassen. Tipps und Hinweise bzw. Ergänzungen zur obigen Auflistung bitte an: Werner Winkler
Copyright: Werner Winkler 4/2007, Alle Rechte vorbehalten
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Seiten/Texte: Werner Winkler, Fellbach, 2002-2007
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